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26. Oktober 2021

Pressemitteilung

Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW): Friedrich P. Kötter bleibt stellvertretender Vorsitzender in NRW

-> Appell an künftige Bundesregierung: Billigstvergaben unterbinden

Essen/Düsseldorf/Berlin. Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Se­cu­rity Gruppe und Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), wurde heute auf der Mitgliederversammlung der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen in Neuss als stell­ver­tre­tender Vorsitzender bestätigt.

„Ich freue mich sehr über meine Wiederwahl und bedanke mich für das damit verbundene Ver­trauen“, erklärte der 55-jährige Familien­unter­neh­mer, der seit An­fang 2006 die Funktion des stellvertretenden Vor­sit­zenden der BDSW-Landesgruppe NRW be­kleidet. „Dieses werde ich, gemeinsam mit den ebenfalls bestätigten Vorstandsmitgliedern, als Rücken­wind für die vor uns lie­genden großen Heraus­for­de­rungen nutzen.“

Im Fokus steht dabei die Be­wäl­ti­gung der wirt­schaft­lichen Folgen der Corona-Krise genauso wie etwa die schon als „Dauer­brenner“ zu bezeichnende Schaf­fung fairer Wett­bewerbs­bedingungen in der Branche. „Gerade hier setze ich auf die künftige Bun­des­re­gie­rung, die sich in ihren Sondierungs­gesprächen u. a. die Stärkung der Tarifpartner und Tarifbindung zum Ziel gesetzt hat“, betonte Friedrich P. Kötter. „Eine in der anstehenden Legislaturperiode zeitnahe Verabschiedung des vom BDSW schon lan­ge ge­wünschten und aktuell beim Bundesinnenministerium in Vorbereitung be­find­lichen Sicher­heits­ge­wer­be­gesetzes bietet die riesige Chance, in diesem Zuge auch die Ver­ga­be­praxis neu zu jus­tieren. Es darf nicht sein, dass durch Billigstvergaben gerade bei öffentlichen Ausschreibungen statt Qualitätsanbietern immer wie­der Un­ternehmen den Zuschlag erhalten, die im Anschluss z. B. durch die Auftrags­wei­ter­gabe an Sub- oder Sub-Sub-Unternehmer Tarif- und Sozial­standards umgehen sowie damit ver­bun­den Sicherheitsrisiken billigend in Kauf nehmen.“

Gerade angesichts des Wettbewerbs- und Preisdrucks stellen die Pläne des „Ampelbündnisses“ für einen ge­setzlichen Mindestlohn von 12 Euro das dritte zentrale Thema für die Sicherheitswirtschaft dar. „Dabei unterstütze ich eine solche Anhebung zwar grundsätzlich. Allerdings muss diese wie in der Vergangenheit schrittweise sowie unter Einbindung der Tarifparteien und der von ihr getragenen Mindestlohnkommission erfolgen“, sagte Friedrich P. Kötter.  

Führungskräfte in Vorstandsämtern weiterer Landesgruppen bestätigt

Neben NRW wird KÖTTER Security die Verbandsarbeit auch in an­de­ren Regionen weiter nach­haltig unterstützen. Dies unterstreichen die jüngsten Vor­stands­wahlen verschiedener Landes­grup­pen:

  • Baden-Württemberg: Ulrich Schäfer, Geschäftsführer der zur KÖTTER Unterneh­mens­grup­pe gehörenden OSD SCHÄFER GmbH & Co. KG, steht auch künftig an der Spitze der fünftgrößten Lan­desgruppe. Er hat dieses Amt seit 2018 inne. Zudem gehört Michaela Schäfer, ebenfalls Geschäftsführerin von OSD Schäfer, weiter der Tarifkommission an.
  • Hamburg: Bernd Jürgens, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security, Hamburg, vertritt als stellvertretender Vorsitzender auch in Zukunft die In­te­res­sen der Mit­gliedsunternehmen in der Hansestadt. Ebenso wie in der Landesgruppe Bremen übernimmt er diese Verbandsaufgabe seit mittlerweile über zwei Jahrzehnten.  
  • Mecklenburg-Vorpommern: Dirk H. Bürhaus, Geschäftsführer der KÖTTER Fire & Service GmbH & Co. KG, bleibt stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Meck­len­burg-Vor­pommern. Er wurde 2017 zum ersten Mal in dieses Amt gewählt und ist bereits seit 2011 zudem Vorsitzender der BDSW-Landesgruppe Hessen.
  • Sachsen: Rüdiger Haase, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security, Dresden, wurde als stellvertretender Landesgruppen-Vorsitzender wieder­gewählt. Er hat das Amt seit 2017 inne und ist zusätzlich stellvertretender Vorsitzender der Landes­gruppe Berlin.

„Ich gratuliere unseren Führungskräften und wünsche ihnen viel Glück und Erfolg bei der qualitäts­orien­tier­ten Weiter­entwicklung der Sicherheitswirtschaft. Unsere Branche ist mit ihrem umfassenden Portfolio schon heute unverzichtbarer Partner von Wirtschaft und öffentlicher Hand. Angesichts der stetig steigenden Sicherheitsgefahren dürfte diese Bedeutung in Zukunft wei­ter zu­neh­men“, so Friedrich P. Kötter abschließend.

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