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30. November 2017

Pressemitteilung

Sicherheitslagebild Deutschland (November 2017)

IS in Syrien und im Irak besiegt – dennoch sind wir stärker bedroht

Die Stadt Raqqa ist in Syrien zwar gefallen und die Kämpfer des IS sind verjagt, aber das Problem und die Gesamtbedrohung sind nur verlagert worden. Schon jetzt hat die IS-Führung ihre Kämpfer angewiesen, sich in nordafrikanische Ländern wie z.B. Libyen neu zu gruppieren, dort Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa zu rekrutieren und für terroristische Anschläge auszubilden. Diese Warnung kommt von Andrew Parker, dem Chef des britischen Inlandsgeheimdiensts, MI5. Er sieht darin eine weitaus größere Gefahr als die, welche von den heimkehrenden Jihadisten ausgeht. Zwar geht die Anzahl der Heimkehrer stark zurück, jedoch steigt die Zahl sogenannter Gefährder und somit auch die Gefahr von weiteren Anschlägen immanent. 

Viele Städte haben die Gefahr erkannt, verbarrikadieren und sichern verstärkt z.B. die Weihnachtsmärkte, um eine Wiederholung des letztjährigen Anschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zu verhindern. Auch wenn davon ausgegangen werden kann, dass ein solches Anschlagsszenario eher unwahrscheinlich ist, da die Terroristen in ihrer Tatbegehung äußerst flexibel sind und sich der jeweiligen Lage anpassen, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele der Maßnahmen eher einen „Feigenblatteffekt“ haben – Wer aufmerksam die Tests verfolgt stellt fest, dass z.B. die installierten „Betonblöcke“ eine verheerende Wirkung haben, da Sie einen LKW kaum bremsen und die herumfliegenden Trümmerstücke wie Schrapnelle mehr Schaden anrichten als der LKW alleine. Vorhandene (etwas teurere) Lösungsansätze kommen mal wieder nicht zum Tragen, man tut doch schon so viel …

Deutschland steht schon lange im Visier islamischer Terroristen und es kommt zu regelmäßigen Festnahmen von Verdächtigen. Erst Ende Oktober wurde in Schwerin ein Syrer festgenommen, der einen Bombenanschlag geplant haben soll. Ende November wurden sechs weitere Syrer wegen Terrorverdachts in mehreren Städten festgenommen. Die Behörden gehen hierbei davon aus, dass ein Bombenanschlag auf einen Essener Weihnachtsmarkt geplant war. Die Verdächtigen sollen als Asylsuchende 2014 bzw. 2015 eingereist sein. Durch Hinweise aus Flüchtlingskreisen kamen die Behörden ihnen auf die Spur, allerdings wurden die sechs Personen nach wenigen Tagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Barrikaden auf und vor Weihnachtsmärkten bieten zweifellos bei vernünftiger Ausführung einen bedingten Schutz vor gewissen Anschlägen, allerdings schützen sie nicht vor Bombenanschlägen oder Angriffen mit Schnellfeuerwaffen. Um Anschläge zu verhindern sind lückenlose Überprüfungen aller Verdächtigen, sowie ein engmaschiges Kontaktnetzwerk zu Informanten aus Flüchtlingskreisen zwingend notwendig. Weiterhin ist eine stärkere Vernetzung der Behörden, auch auf technischer Ebene, erforderlich. Möglicherweise müssen aber auch erst einige Barrikaden in den Köpfen der Politik abgebaut werden um den Kampf gegen den Terror gewinnen zu können.

 

Disclaimer: Beurteilungen von Sicherheitslagen beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen der German Business Protection (GBP). Obwohl bei der Zusammenstellung der Informationen größte Sorgfalt angewandt wurde, kann GBP für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit keine Gewähr übernehmen. In keinem Fall kann GBP für etwaige Schäden irgendwelcher Art verantwortlich gemacht werden, die durch die Verwendung der hier bereitgestellten Informationen entstehen, seien es direkte oder indirekte Schäden bzw. Folgeschäden einschließlich entgangenen Gewinns. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern.

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