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22. Februar 2016

Pressemitteilung

KÖTTER Services: Umsatz übertrifft Marke von 500 Millionen Euro

Essen. Die bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services setzt ihren Wachstumskurs fort. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr durch das außergewöhnliche Plus von 20,1 % auf 502 Millionen Euro, die Beschäftigtenzahl nahm um 8,4 % auf 18.100 Mitarbeiter zu. Zentraler Faktor für diese positive Entwicklung war der organische Umsatzzuwachs von 13,4 %, der insbesondere aus den branchenbezogenen System- und Spezialdienstleistungen resultierte. Damit unterstreicht das Familienunternehmen seine Position als Innovationsmotor in den Märkten für Sicherheits-, Reinigungs-, Personal- und Gebäudedienste und leistungsstarker Qualitätsdienstleister für Unternehmen und öffentliche Hand (lesen Sie die vollständige PM als PDF hier).

Die KÖTTER Unternehmensgruppe ist mit den Sparten Security (Sicherheitsdienste und -technik, Geld- & Wertdienste), Cleaning (Unterhalts-, Glas-, Industriereinigung) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) am Markt präsent. Mit der Sparte Security ist KÖTTER der größte familiengeführte Sicherheitsdienstleister in Deutschland.
Die Entwicklung der einzelnen Sparten in der Übersicht:

- Security: Überproportionale Zuwächse gab es in der Sparte Security, die insbesondere auf dem organischen Wachstum durch Neuaufträge renommierter Unternehmen und Institutionen bzw. Auftragserweiterungen bei bestehenden Kunden basierten. Dabei positionierte sich das Familienunternehmen speziell als Branchenspezialist und Partner für hochkomplexe Qualitätsdienstleistungen. Ausdruck dieser erfolgreichen Strategie sind u. a. zusätzliche Aufträge für Sicherheits- und Ordnungsdienste im Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV), der Schutz für kritische Infrastrukturen, Neuaufträge und Auftragsausweitungen im Bereich Luftsicherheit sowie die Übernahme von Werkfeuerwehraufgaben in Kombination mit Werkschutz.
- Cleaning: Eine äußerst gute Entwicklung verbuchte auch die Sparte Cleaning. Das Wachstum resultierte aus Neuaufträgen sowie Auftragserweiterungen bei Bestandskunden. Dabei untermauerte KÖTTER Cleaning seine Position als Branchenspezialist u. a. für anspruchsvolle Dienstleistungen im Maschinenbau, Gesundheits- und Logistiksektor sowie für Kreditinstitute.   
- Personal Service: Einen positiven Verlauf gab es auch für die Sparte Personal Service. Hier zahlten sich die branchenspezifischen Konzepte aus, mit denen KÖTTER Personal Service kompetenter Partner z. B. für Handel, Logistik, Industrie und Verwaltungen ist. So haben bestehende Partner ihre Aufträge ausgeweitet bzw. setzen Neukunden auf diese Kompetenzen.

<img src="https://koetter.move-elevator.de/fileadmin/_processed_/csm_Herr-F-P-Kotter_00142335_0d4b1fbd17.jpg" title="Herr F P Kotter 00142335" data-htmlarea-file-uid="1466" data-htmlarea-file-table="sys_file" height="176" width="299" alt="" style="" />

„Wir sind stolz darauf, dass unser Familienunternehmen mit diesem nachhaltigen Vorgehen seine Position in den hart umkämpften Märkten für Sicherheits-, Reinigungs-, Personal- und Gebäudedienste weiter stärken konnte. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen“, betont Friedrich P. Kötter. „Dabei bauen wir darauf, dass speziell Politik und öffentliche Auftraggeber diese Anstrengungen aktiv unterstützen.“ Aktuell stehen dabei u. a. folgende Aspekte im Fokus:

1.) Ausschreibungen: Speziell für öffentliche Auftraggeber ist bei der Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen viel zu häufig der billigste Preis allein ausschlaggebendes Kriterium. Qualität und eine faire Bezahlung der Sicherheitsmitarbeiter stehen bei der Vergabe hingegen im Hintergrund. Dies aber ist mit erheblichen Sicherheitsgefahren verbunden, die sich u. a. aus dem Einsatz schlecht ausgebildeter, untertariflich bezahlter und entsprechend unmotivierter Mitarbeiter ergeben.
Weiteres Risiko: Da der Personalkostenblock die entscheidende Kalkulationsgrundlage bildet, führt die mit dieser Vergabepraxis verbundene Abwärtsspirale beim Preis unweigerlich dazu, dass der harte Wettbewerb in der Sicherheitsbranche auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird.
„Dies widerspricht in jeglicher Hinsicht unserem Verständnis von fairem Miteinander und kann wohl auch kaum im Interesse der öffentlichen Auftraggeber sein“, so der Sicherheitsexperte. „Daher setzt sich unser Unternehmen z. B. mit Nachdruck dafür ein, dass die Vergabe nach dem wirtschaftlichsten Angebot erfolgt, bei dem Qualität und Preis in einem angemessenen Verhältnis stehen und die für diese anspruchsvollen Aufgaben erforderliche Bezahlung der Beschäftigten gewährleistet ist.“
2.) Zugang zum Sicherheitsgewerbe: Außerdem müssen die Zugangsvoraussetzungen zum Sicherheitsgewerbe nach Meinung von Friedrich P. Kötter deutlich erhöht werden. Mindesteinstiegsvoraussetzung für Mitarbeiter muss die sogenannte Sachkundeprüfung sein, die mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung endet sowie Minimum 80 Stunden umfassen sollte. Für komplexere Dienstleistungen z. B. beim Schutz kritischer bzw. hochsensibler Infrastrukturen (Behörden und Verwaltungen, Energie- und Wasserversorgung, ÖPV, Informationstechnologie, aber auch Flüchtlingsheimen etc.) sind speziellere Kenntnisse erforderlich (u. a. Deeskalationstechniken, Erst- und Brandschutzhelfer).

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Zweiter zentraler Aspekt mit Blick auf die Verschärfung der Standards in der Sicherheitsbranche ist die regelmäßige Zuverlässigkeitsüberprüfung der in der Sicherheitswirtschaft Beschäftigten durch die Ordnungsämter: Wer Leben und Eigentum anderer schützt, darf nicht vorbestraft  sein, was einer regelmäßigen behördlichen Überprüfung bedarf.

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