15 Jahre muTiger-Stiftung für mehr Zivilcourage

Pressemitteilungen

In 1.250 Trainings annähernd 20.000 Teilnehmende geschult

Gelsenkirchen/Essen/, (08.07.2026). Erfolgreiche Bilanz und ambitionierte Pläne für die Zukunft: Mit einer Jubiläums­veranstaltung beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen feierte die muTiger-Stiftung gestern ihr 15-jähriges Bestehen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, öffentlichen Institutionen sowie langjährige Partner würdigten den nachhaltigen Einsatz zur Förderung von mehr Zivilcourage. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat die gemeinsame Initiative von VRR und KÖTTER Unter­nehmensgruppe, die von einem breiten Netzwerk unterstützt wird, annähernd 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in rd. 1.250 Trainings geschult. Ziel: Menschen zu ermutigen und zu befähigen, in kritischen Situationen verantwortungsvoll zu handeln, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Dieses Engagement will die Stiftung zukünftig weiter ausbauen.

 

Wie mutiges und besonnenes Handeln konkret funktioniert, konnten geladene Gäste vor der offiziellen Feier erleben. Sie erhielten Einblicke in die Zivilcourage-Trainings, deren Konzept u. a. von Polizei, KÖTTER Akademie und VRR gestaltet wurde, und spielten kritische Situationen durch. Dabei wurde deutlich, wie eingeübte Abläufe Bürgerinnen und Bürger jeden Alters unterstützen, in herausfordernden Momenten Verantwortung zu übernehmen.

 

In ihren anschließenden Grußworten betonten die Kuratoriumsvorsitzenden Oliver Wittke und Friedrich P. Kötter insbesondere die Bedeutung des nachhaltigen Stiftungs-Einsatzes.  

 

Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR, erklärte: „Sicherheit entsteht nicht allein durch Technik, Kameras oder Präsenzkräfte – Sicherheit entsteht auch durch Menschen, die hinschauen, Verantwortung übernehmen und anderen helfen. Genau dafür steht die muTiger-Stiftung seit 15 Jahren. Gerade in einer Zeit, in der Respekt, Empathie und ein gutes Miteinander keine Selbstverständlichkeit sind, leistet die Stiftung einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Für den VRR ist das von besonderer Bedeutung: Denn Busse, Bahnen und Stationen sind Orte der Begegnung. Mit ihren praxisnahen Trainings stärkt muTiger Menschen darin, in kritischen Situationen besonnen, verantwortungsvoll und sicher zu handeln – im öffentlichen Nahverkehr ebenso wie im Alltag. Dass muTiger inzwischen weit über den Nahverkehr hinaus wirkt und jedes Jahr zahlreiche Menschen erreicht, ist ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig Zivilcourage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geworden ist.“

 

Sein expliziter Dank galt daher den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die an den muTiger-Trainings teilgenommen haben. „Sie alle machen unsere Gesellschaft ein ganzes Stück sicherer und lebenswerter. Deshalb freuen wir uns auf weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer genauso wie auf weitere Partner und ehrenamtliche Unterstützer.“

 

Dies betonte auch Stifter Friedrich P. Kötter, der als stellvertretender Vorsitzender von Beginn an die Arbeit des Kuratoriums prägt: „Eine starke Gesellschaft braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und nicht wegsehen, wenn andere Hilfe benötigen. Diese Überzeugung war Anstoß zur muTiger-Gründung und gilt heute mehr denn je. Denn wir erleben neue Formen von Ausgrenzung, Hass und Respektlosigkeit. Der Ton ist rauer geworden – auf der Straße ebenso wie in sozialen Medien.“ 

Vor diesem Hintergrund sei das Jubiläum zugleich Aufgabe und Chance für die Zukunft: „Denn Zivilcourage ist keine Selbstverständlichkeit. Jede Generation muss sie neu lernen. Jede Gesellschaft muss sie fördern. Und jede Zeit stellt uns vor neue Herausforderungen. Deshalb verstehe ich dieses Jubiläum nicht nur als Rückblick, sondern auch als Versprechen für die Zukunft: Die muTiger-Stiftung wird weiter nachhaltig dafür einstehen, dass unsere Gesellschaft von Respekt, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt geprägt bleibt. Denn jeder einzelne Mensch, der gelernt hat, in schwierigen Situationen richtig zu handeln, macht unsere Gesellschaft ein Stück besser“, unterstrich der Verwaltungsrat der KÖTTER Unternehmens­gruppe, die sich als größtes Familienunternehmen der Sicherheitsbranche in Deutschland den Themen Sicherheit und Zivilcourage in besonderer Weise verpflichtet fühlt.

 

Entscheidenden Rückenwind verleihen dabei die zahlreichen Partner und Förderer. Stellvertretend für viele andere stehen die RAG-Stiftung, die Deutsche Postcode Lotterie und die Peter-Schorr-Stiftung, die seit Langem wichtige Projekte fördern und so das gesellschaftliche Miteinander verlässlich unterstützen. 

 

Zweite unentbehrliche Säule sind die muTiger-Gremien mit ihren ehrenamtlichen Mitwirkenden – angefangen beim kompetent besetzten Kuratorium über das erfahrene Vorstands- und Backoffice-Team um Vorstandsvorsitzenden Kilian Schäfer bis zum hochmotivierten Trainerinnen- und Trainer-Team mit Master-Trainer Ernst Nieland. Sie alle gehören der Stiftung seit Langem bzw. oft von Beginn an und unterstützen die Zivilcourage-Förderung mit großem Herzblut und Know-how, wie die Kuratoriumsvorsitzenden hervorhoben. 

 

Letzteres kommt auch darin zum Ausdruck, dass die Stiftung mit der Zeit geht. Beispiele sind die frühzeitige Integration von Online-Trainings (als Ergänzung zu den Präsenz-Schulungen), die sich gerade während der Corona-Pandemie auszahlte, oder die Einbeziehung neuer Zielgruppen und Themen. So sind die Zivilcourage-Trainings längst nicht mehr primär auf Gefahrensituationen ausgerichtet, sondern ebenso z. B. auf Cybermobbing oder Rassismus. Zu den Adressaten der prämierten Stiftung zählen mittlerweile u. a. auch Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler.

 

Gerade die Kooperation im Bildungssektor will die muTiger-Stiftung in Zukunft weiter forcieren. „Im Fokus stehen der weitere Ausbau unserer Trainingsangebote und die Einbindung zusätzlicher Lehrkräfte als Multiplikatoren“, kündigte Vorstandsvorsitzender Kilian Schäfer im Zuge der Jubiläumsveranstaltung an. 

 

Foto: V.l.n.r. Oliver Wittke (Kuratoriumsvorsitzender), Kilian Schäfer (Vorstandsvorsitzender) Klaus Hermandung (Vorstand), Friedrich P. Kötter (Stellv. Kuratoriumsvorsitzender)

 

Mit unserem Newsletter bleiben Sie auf dem Laufenden: www.koetter.de/newsletter 

 

Bei PM-Verbreitung über Social Media freuen wir uns über eine Verlinkung des KÖTTER Services-Accounts.