Steigende Einbruchszahlen: „Die Prävention wird in Deutschland zu stark vernachlässigt“
08.09.2010
Friedrich P. Kötter, Geschäftsführer von KÖTTER Security: „Der Deutsche versichert lieber, statt vorher zu investieren“ / Studien zeigen Wirkung der Schutzmaßnahmen
Essen. Die Nachricht von steigenden Wohnungseinbrüchen muss Unternehmen, Hausbesitzer und Mieter gleichermaßen aufhorchen lassen. „Speziell auch deshalb, weil in Deutschland das Thema Prävention im Vergleich zu anderen Staaten wie z. B. Frankreich oder den USA zu stark vernachlässigt wird“, betont Friedrich P. Kötter‚ Geschäftsführer von KÖTTER Security. „Der Deutsche versichert lieber, statt vorher zu investieren.“
Dabei gilt es insbesondere auch folgende Aspekte zu bedenken: „Ist es erst einmal zu einem Schaden gekommen, kann dieser zwar durch eine Versicherung beglichen werden. Aber die Folgen sind häufig erheblich“, verdeutlicht Friedrich P. Kötter. „So kann es bei Unternehmen durch Betriebsunterbrechungen etc. zum Verlust wichtiger Kunden kommen. Und im privaten Bereich können z. B. wertvolle Kunstexponate unwiederbringlich verloren gehen.“
Nordrhein-Westfalen gehört dabei zu den stark betroffenen Regionen. Gemäß Polizeilichen Kriminalstatistiken nahm die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW im vergangenen Jahr um 8,2 Prozent auf über 41.000 Fälle zu, in Großstädten lagen die Steigerungen teils im zweistelligen Bereich. Die Einbruchsversuche stiegen landesweit um 8,3 Prozent auf über 16.000.
Dabei zeigen Sicherheitsmaßnahmen konkrete Wirkung beim Schutz gegen „ungebetene Gäste“. „So belegen z. B. Studien des Landeskriminalamtes, dass durch entsprechende Sicherungseinrichtungen Einbruchsversuche erfolgreich verhindert werden können“, erläutert der Geschäftsführer des zweitgrößten Sicherheitsdienstleisters in Deutschland.
Gerade den integrierten Lösungen aus Sicherheitsdiensten und -technik kommt zentrale Bedeutung zu. Die personelle Sicherheit umfasst u. a. Revierwachdienste, Werkschutz und Separatwachdienste (z. B. Torkontroll-, Empfangs-, und Streifendienste). Zur Sicherheitstechnik gehören Zutrittskontrollsysteme, Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachungssysteme sowie die Aufschaltung der Objekte auf rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstellen.
Über das Leistungsspektrum informiert das Familienunternehmen auch auf der weltgrößten Sicherheitsmesse „Security 2010“, die im kommenden Monat in Essen stattfindet. KÖTTER Security ist vom 5. bis 8. Oktober in Halle 2.0, Stand 237 der Messe Essen präsent.
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