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KÖTTER Geld- & Wertdienste gehört zu Gründungsmitgliedern / Friedrich P. Kötter: „Hohe Sicherheitsstandards nur zu marktkonformen Preisen zu gewährleisten“
Essen/Frankfurt a. M. Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW) feiert am heutigen Montag, 30. November, ihr 20-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird mit einem Festakt im Frankfurter Römer begangen.
„Wir gratulieren den Verantwortlichen recht herzlich und wünschen ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg“, erklärt Friedrich P. Kötter, Geschäftsführer von KÖTTER Geld- & Wertdienste. Das Unternehmen zählt zu den BDGW-Gründungsmitgliedern und gehörte bereits der Vorgängerinstitution „Fachverband der Geld- und Werttransportunternehmen e.V.“ an.
Heute hat die BDGW 42 ordentliche und 31 außerordentliche Mitgliedsunternehmen mit Bezug zum Geld- und Wertbereich. Der Umsatz der Branche beträgt in diesem Jahr zirka 500 Millionen Euro, wobei die BDGW-Mitgliedsunternehmen über 70 Prozent Marktanteil verfügen. In der Branche sind rund 8000 Mitarbeiter beschäftigt.
Dabei profitieren die Kunden davon, dass Deutschland die sichersten Geld- und Werttransporte in Europa hat. „Hier zahlen sich die Investitionen der Mitgliedsunternehmen in die Sicherheit der Infrastruktur und die Ausbildung der Mitarbeiter aus“, so Friedrich P. Kötter, der auch stellvertretender BDGW-Vorsitzender ist. „Diese Standards sind aber dauerhaft nur zu marktkonformen Preisen zu gewährleisten. Daher sind auch die Auftraggeber in der Pflicht: Sie müssen die Anforderungen und Machbarkeit des jeweiligen Auftrags prüfen, also selbst hinterfragen, ob die verlangte Leistung zu diesem Preis überhaupt umsetzbar ist.“
Zudem steht die Branche vor erheblichen Herausforderungen. So werden die Geld- und Wertdienstleister nach der von der Bundesbank beschlossenen Reduzierung ihrer Filialen und Aufgaben künftig eine erweiterte Verantwortung beim Bargeldhandling übernehmen. Die Bundesbank strebt an, zukünftig nur noch einen Anteil von 50 Prozent am umlaufenden Bargeld zu bearbeiten. Die privaten Dienstleister könnten dann auch den Antrag auf Erlaubnis bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellen, Banknoten nach ordnungsgemäßer Prüfung auf Echtheit und Qualität ohne direkte Einbindung der Bundesbank selbst wieder in Umlauf zu bringen.
Die Übernahme dieser erweiterten Aufgaben ist an ein umfangreiches Zertifizierungsverfahren geknüpft, wie es sich aus dem Anfang November in Kraft getretenen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) ergibt. Es sieht u. a. vor, dass Geld- und Wertdienstleister das Cashrecycling übernehmen können, sofern sie über eine Zulassung als Zahlungsinstitut durch die BAFin verfügen. Die Zulassung ist u. a. an eine bestimmte Eigenkapitaldeckung, eine angemessene technische Ausstattung und eine Buchhaltung, die sich an der der Banken orientiert, geknüpft.
Ein Blick in das europäische Ausland verdeutlicht, dass in anderen Ländern das Cashrecycling bereits in die Hände privater Dienstleister gelegt wird, so z. B. in Italien.
Mit Blick auf den gesamtwirtschaftlichen Kreislauf kommt den Geld- & Wertdienstleistern aber auch in Deutschland schon heute eine wichtige Bedeutung zu. Insbesondere als Partner von Kreditinstituten und Handel bieten Unternehmen wie KÖTTER Geld- & Wertdienste ein breites Leistungsspektrum an. Dieses reicht von Geldtransporten über die Geldbearbeitung bis zu Automatenservice.
