
KÖTTER Services unterstützte den „1. Dienstleistertag“ der Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet
Essen. „Trends und Chancen der Dienstleistungswirtschaft − Unternehmenskultur, Fachkräfte, Netzwerke“: Unter diesem Motto veranstaltete die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Essen am 25. November den „1. Dienstleistertag“.
Im Fokus der Veranstaltung, die von der KÖTTER Unternehmensgruppe unterstützt wurde, standen Vorträge zu den Perspektiven und Herausforderungen der Dienstleistungsbranche, die wichtige Säule für den Strukturwandel im Ruhrgebiet ist.
Die aktuelle Diskussion um den drohenden Fachkräftemangel war auch beim Dienstleistertag ein wichtiges Thema. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft Prognos werden dem Arbeitsmarkt bis 2015 rund drei Millionen Fachkräfte fehlen. „Eine Entwicklung, die für einen personalintensiven Dienstleister von ganz besonderer Bedeutung ist“, betonte Christian Frinke, Leiter der Niederlassung Essen des zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörenden Westdeutschen Wach- und Schutzdienstes Fritz Kötter, in seinem Vortrag. „Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist daher der Schlüssel zur Zukunftssicherung für Dienstleistungsunternehmen – speziell angesichts der steigenden Kundenanforderungen.“
Aus diesem Grund sind die Themen Aus- und Fortbildung für das Familienunternehmen seit Langem von besonderer Relevanz. Die KÖTTER Unternehmensgruppe bildet zurzeit in insgesamt neun Berufen aus: Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Servicekraft für Schutz und Sicherheit, Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation, IT-Systemelektroniker/-in, Fachinformatiker/-in, Personaldienstleistungskaufmann/-frau, Mechatroniker/-in und Gebäudereiniger/-in. Zudem bietet die Dienstleistungsgruppe ein Trainee- sowie Führungsnachwuchskräfte-Programm, um so aus dem eigenen Unternehmen Nachwuchskräfte für künftige Führungsaufgaben zu rekrutieren.
Gleichzeitig stellt – Stichwort demografischer Wandel – die Förderung älterer Arbeitnehmer die zweite wichtige Säule dar. Hier können Unternehmen Förderprogramme der Arbeitsagenturen nutzen, beispielsweise das Programm „WeGebAU“ („Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“).
Neben den eigenen Anstrengungen haben aber auch die Rahmenbedingungen eine wichtige Bedeutung. „Da das Ruhrgebiet in wachsender Konkurrenz mit anderen dynamischen Regionen steht, spielt gerade die Standort-Attraktivität bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften eine wichtige Rolle“, sagte Frinke. Hierzu zählen unter anderem eine gute Infrastruktur mit attraktiven Freizeit- und Bildungsangeboten.
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