Versteckte Hilferufe der Jugendlichen frühzeitig verstehen

26.03.2009

Lehren aus dem Amoklauf: Kriminalpsychologe Dr. Christian Lüdke unterstreicht Bedeutung von Präventionsmaßnahmen / TERAPON Consulting bietet Unterstützung

Essen. Nach dem Amoklauf von Winnenden, der Deutschland in einen Schockzustand versetzte, hält die Diskussion um notwendige Konsequenzen weiter an. „Entscheidend ist die Stärkung der sozialen Netzwerke und der Ausbau von Präventionsmaßnahmen“, unterstreicht Dr. Christian Lüdke, renommierter Kriminalpsychologe und Geschäftsführer der zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörenden TERAPON Consulting GmbH.

„Jedem Amoklauf gehen versteckte Hilferufe der Jugendlichen voraus“, sagt der Experte. „Warnsignale sind häufig der Rückzug von Familie, Freunden und liebgewonnenen Hobbys und das Abtauchen in Parallelwelten von Internet und Gewaltspielen.“ Dies frühzeitig zu erkennen und vom üblichen Verhalten während der Pubertät zu unterscheiden, sei die zentrale Herausforderung.

„Es setzt voraus, dass Eltern, aber auch Lehrer die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder genau im Blick haben, um mögliche Defizite frühzeitig zu erkennen“, betont Dr. Lüdke. Notwendig sei deshalb in Elternhäusern und Schulen „eine neue Kultur des Hinsehens und der Wertevermittlung“.

Bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen an Schulen könnten Dienstleistungspartner wie TERAPON Consulting wichtige Unterstützung leisten. Netzwerke aus Schulen, Elternschaft, aber auch Vereinen können die Fachleute u. a. dabei unterstützen, mögliche Hilferufe labiler Jugendlicher frühzeitig richtig zu deuten. Mit Deeskalationstrainings vermittelt das Unternehmen Lehrern oder Elternvertretern darüber hinaus, wie sich Konflikte zwischen Jugendlichen bereits im Vorfeld entschärfen lassen oder wie gezielt gegen Mobbing an Schulen vorgegangen werden kann.

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