
Dienstleistungsgruppe hält Mitarbeiterzahl und Umsatz trotz Konjunktureinbruch stabil / Mit Großprojekt in 2010 gestartet / Neue Standorte in Süddeutschland
Essen. In einem äußerst schwierigen Marktumfeld kann sich die KÖTTER Unternehmensgruppe erfolgreich behaupten. Dies verdeutlichen die neuesten Kennzahlen, die das Unternehmen heute veröffentlichte. Trotz der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik, durch die alle Sparten unter Druck gerieten und bei der sich speziell der Einbruch in der Industrie erheblich auswirkte, blieben Umsatz und Mitarbeiterzahl in 2009 stabil. Der Umsatz der bundesweit tätigen Dienstleistungsgruppe beträgt 280 Millionen Euro, das Familienunternehmen beschäftigt 12.400 Mitarbeiter. KÖTTER ist die Nummer 2 in der deutschen Sicherheitsbranche und zählt zu den Top 15 der Facility Management (FM)-Branche.
Zentraler Faktor waren die Zuwächse in der Sparte Security (Sicherheitsdienste, Geld- & Wertdienste sowie Sicherheitstechnik); die Sparten Cleaning (z. B. Unterhalts-, Glas-, Industriereinigung) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) konsolidierten sich. „Trotz des konjunkturbedingten Rückgangs sehen wir beide Sparten für die Zukunft aber gut positioniert“, unterstreicht Geschäftsführer Friedrich P. Kötter. „Denn sie behaupteten sich deutlich besser als der Branchenschnitt.“
Zum Spartenplus in der Security trugen neue Projekte wie die 2009 in Betrieb gegangenen Justizvollzugsanstalten Burg (Sachsen-Anhalt) und Offenburg (Baden-Württemberg) bei. Hier übernimmt KÖTTER Justizdienstleistungen nicht-hoheitliche Aufgaben (z. B. Dienst an der Außenpforte, Gefangenenverpflegung, Gebäudemanagement mit Reinigungsdiensten). 200 neue Arbeitsplätze sind entstanden.
„Gerade von diesen Spezialdienstleistungen und PPP-Projekten versprechen wir uns weitere Wachstumspotenziale“, erklärt Friedrich P. Kötter zu den Perspektiven des Familienunternehmens. „Zudem erwarten wir - bei entsprechender wirtschaftlicher Erholung – weitere Impulse von unseren Systemlösungen aus Security, Cleaning und Personal Service sowie insbesondere ein Comeback der Zeitarbeit.“ Die zuversichtliche Prognose für die Sparte Personal Service basiert dabei auf zwei Faktoren: Zum einen hat sie vor der Wirtschaftskrise erheblich zum Wachstum bei KÖTTER Services beigetragen und auch Branchenbeobachter sehen in der Zukunft weitere Potenziale für die Zeitarbeit.
Zum Start in das neue Jahr hat KÖTTER Security gleich ein äußerst anspruchsvolles Projekt im Bereich Veranstaltungsdienste erfolgreich umgesetzt. Als Sicherheitspartner der Eröffnungsfeier zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 war das Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Anfang Januar auf der Zeche Zollverein in Essen im Einsatz. Größte Herausforderung war dabei die Absicherung des Festaktes, an dem u. a. Bundespräsident Horst Köhler und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso teilnahmen.
Mit Augsburg und Würzburg hat KÖTTER Security zudem gleich zwei weitere Niederlassungen eröffnet. „Damit können wir das Standortnetz im Sinne unserer Kunden weiter optimieren“, sagt Friedrich P. Kötter. „Denn insbesondere in Süddeutschland versprechen wir uns weitere Wachstumspotenziale.“
Zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist zudem die gesellschaftliche Verantwortung. Im Fokus steht speziell das Thema Ausbildung. Die Unternehmensgruppe wird für das im August bzw. September startende Ausbildungsjahr bundesweit über 40 Ausbildungsplätze schaffen. Darüber hinaus stellt KÖTTER Services drei Trainees ein.
