
Nach BDGW-Kündigung von sieben Tarifverträgen mit ver.di in Westdeutschland: Mitarbeiter profitieren von gleichen tariflichen Entlohnungen wie bisher / BDGW grenzt sich von Dumping ab
Essen. Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- & Wertdienste (BDGW) hat sieben Tarifverträge mit der Gewerkschaft ver.di in Westdeutschland gekündigt. Grund ist der Sanierungstarifvertrag, den ver.di kürzlich mit einem Marktbegleiter vereinbart hat.
Die BDGW, der auch die KÖTTER Geld- & Wertdienste GmbH Co. KG angehört, grenzt sich damit eindeutig von Dumping bei Lohn-, Sozial- und Sicherheitsstandards ab, wie sie mit dem Sanierungstarifvertrag verbunden sind.
Trotz der tarifvertragslosen Situation in Westdeutschland hält KÖTTER Geld- & Wertdienste an den bestehenden Tarifen fest. Im Klartext bedeutet dies: Die Mitarbeiter von KÖTTER Geld- & Wertdienste profitieren von den gleichen tariflichen Entlohnungen wie bisher. Dies gilt auch für neue Mitarbeiter.
Die BDGW ist um rasche Tarifverhandlungen mit der Arbeitnehmerseite bemüht, deren Grundlage die BDGW-Sicherheits- und Tarifstandards bilden müssen. Die Verhandlungen sollen auch die bestehende Tarifsituation für die Tarifregion Ost (neue Bundesländer und Berlin) berücksichtigen.
