
Innerhalb von zwölf Monaten zweite europaweite Ausschreibung im Bereich Justizdienstleistungen gewonnen
Essen/Offenburg. Die KÖTTER Justizdienstleistungen GmbH & Co. KG hat die europaweite Ausschreibung über Betriebsleistungen für die neue Justizvollzugsanstalt (JVA) Offenburg gewonnen. Das Unternehmen wird in der neuen JVA mit
440 Haftplätzen im Regelvollzug und einer sozialtherapeutischen Abteilung mit 60 Haftplätzen teilprivatisierte Betriebsleistungen erbringen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2009 geplant. Die JVA Offenburg entsteht als erstes teilprivatisiertes Gefängnis in Baden-Württemberg.
KÖTTER Mitarbeiter erfüllen dabei im rechtlichen Status als Verwaltungshelfer und unter Kontrolle der JVA-Bediensteten ausschließlich Dienst- und Serviceleistungen, denen kein Zwangs- oder Eingriffscharakter zukommt. Das Spektrum reicht von Hilfsdiensten z. B. an der Außenpforte über die Versorgung der Inhaftierten (Küche, Einkauf etc.) und das Gebäudemanagement mit Reinigungsdienstleistungen bis hin zur medizinischen, psychologischen und sozialen Betreuung. Zu den Aufgaben gehören darüber hinaus auch die schulische und berufliche Ausbildung sowie die Gefangenenbeschäftigung in Unternehmerbetrieben.
Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrungen und Know-how im Bereich Justizdienstleistungen und begleitet Privatisierungsprozesse im Justizvollzug bereits seit mehr als einem Jahrzehnt. So war der Dienstleister eines der ersten Unternehmen, das gemeinsam mit Beamten Betriebsaufgaben in einer bundesdeutschen JVA erfüllte. Mit dem Neuauftrag baut KÖTTER Services seinen Spezialbereich weiter aus: Vor rund einem Jahr hat das Unternehmen auch den Zuschlag für die künftige JVA Burg in Sachsen-Anhalt erhalten, eine Anstalt mit 650 Haftplätzen, die Anfang 2009 in Betrieb geht.
